Umstrittene Cityhochhäuser Hamburg (c) Gina Doormann

Baukultur als gesellschaftlicher Prozess

Städte als Lebensräume, Plätze als Treffpunkte und Straßenzüge, die ein durchweg angenehmes Gefühl vermitteln. Architektur mit Aussagekraft anstatt ausschließlich EnEV-konformen Fassaden. „Das Fenster zu öffnen oder selber für Schatten zu sorgen, sind elementar wichtig für den Wohnwert – ebenso wie dauerhafte Materialien statt synthetischer Industrieprodukte.“, stellt in diesem Zusammenhang die Bundesstiftung Baukultur fest. Baukultur wird in erster Instanz von Architekten und Stadtplanern geschaffen. Doch eigentlich geht sie darüber hinaus, sobald Menschen beginnen, mit der gebauten Umwelt zu interagieren.

Baukultur entsteht im Zusammenspiel von urbanen Lebensräumen und ihren Nutzern

Dies ist ein Grund dafür, dass jedem Bewohner und Nutzer des baukulturellen Umfeldes die Möglichkeit gegeben sein muss, an dem zugehörigen Diskurs teilzuhaben. Durch das Engagement von Baukultur-Intiativen, deren Gründer Architekten oder Länder sind, wird der gesellschaftliche Prozess „Baukultur“ zum Einzelnen getragen. Wenn man so will, besitzt jeder Mensch ausreichend „Expertenwissen“, um einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Baukultur beitragen zu können. Jeder ist ein Experte, wenn es um das – und sei es auch subjektive – Beurteilen oder Optimieren seines Lebensumfeldes geht.

Meine weiterführende Auseinandersetzung mit Baukultur steht im Architektenscout.


Gina Doormann

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